Schwedischer Gerichtshof bestätigt Geldbußen nach Geldwäschegesetz für drei Glücksspielanbieter

Ein schwedisches Verwaltungsgericht hat Zwangsmaßnahmen gegen drei Glücksspiellizenzinhaber bestätigt, da diese die Geldwäsche-Prüfstandards nicht einhielten. Die Entscheidung unterstützt die Entscheidung der Spelinspektionen, Betsson, Snabbare und Spooniker wegen der Verfahren zur Kunden-Prüfung zu bestrafen.

Das Gericht wies die Behauptungen der Betreiber zurück, die Sanktionen seien unverhältnismäßig oder verstießen gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Die Spelinspektionen hatte die Geldbußen im Mai 2025 verhängt, nachdem festgestellt worden war, dass die Unternehmen die Geldherkunft für Spieler mit hohem Volumen nicht angemessen überprüft hatten.

Die gerichtliche Überprüfung kam zu dem Schluss, dass die Lizenzinhaber die Überwachungsvorschriften des schwedischen Geldwäsche-Rahmens nicht erfüllten.

Untersuchungsdetails und finanzielle Sanktionen

Die Prüfung der Aufsichtsbehörde konzentrierte sich auf Kunden im Alter von 18 bis 29 Jahren, wobei speziell die 50 Personen mit den höchsten kumulierten Einzahlungen im Jahr 2023 analysiert wurden. Die Ermittler stellten fest, dass die Betreiber die Einzahlungen nicht mit dem angegebenen steuerpflichtigen Einkommen abgeglichen hatten.

In einem Fall tätigte ein Betsson-Kunde zwischen September und Dezember 2023 163 Einzahlungen in Höhe von insgesamt 491.950 SEK, obwohl das jährliche Nettoeinkommen 310.000 SEK betrug. Während der Betreiber argumentierte, dass die Mittel aus früheren Glücksspielgewinnen stammten, beharrte die Aufsichtsbehörde darauf, dass die Herkunft nicht ausreichend überprüft worden sei.

Die endgültigen Geldbußen belaufen sich auf 6,5 Mio. SEK (589.400 €) für Betsson, 5,5 Mio. SEK (498.700 €) für Snabbare und 10 Mio.

SEK (906.700 €) für Spooniker.

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