Die NBA-Eigentümer haben ihre jüngsten Besprechungen ohne eine Abstimmung über die vorgeschlagene Expansion nach Las Vegas beendet. Commissioner Adam Silver bestätigte, dass eine endgültige Entscheidung vor Jahresende erwartet wird, wobei die Ligaverantwortlichen eine positive Einschätzung zum Start der Franchise beibehalten.
Finanzielle Rahmenbedingungen und Stadionplanung
Die Entscheidung fällt zeitgleich mit der diesjährigen Las Vegas Summer League zusammen, in der die Profidebüts der Talente AJ Dybantsa, Darryn Peterson und Cameron Boozer stattfanden. Die genehmigten Franchises werden einen Wert zwischen 7 und 10 Milliarden US-Dollar aufweisen, was mit dem im vergangenen Jahr durch den Verkauf der Los Angeles Lakers aufgestellten Rekord von 10 Milliarden US-Dollar übereinstimmt. Die Ligaführung hat einen Zielzeitplan skizziert, nach dem die neuen Teams 2028 mit dem Spielbetrieb beginnen sollen. Die Verfügbarkeit von Arenen bleibt ein zentraler Faktor in der verkürzten Planungsphase. Die T-Mobile Arena, die im gemeinsamen Besitz von MGM Resorts, People Inc. und Bill Foley steht, veranstaltet seit 2023 die Halbfinal- und Finalspiele der NBA Cup. MGM-CEO Bill Hornbuckle gab an, dass die Arena in den vorläufigen Gesprächen berücksichtigt wird, während Foley vorgeschlagen hat, 300 bis 400 Millionen US-Dollar für Facility-Upgrades bereitzustellen, um einen ganzjährigen NBA-Spielplan zu unterstützen. Mehrere Eigentümergruppen haben Interesse bekundet, wobei die meisten ihre Identität geheim halten.Die Liga hatte im März zuvor einstimmig von den Eigentümern die Zustimmung erhalten, Las Vegas und Seattle als potenzielle Märkte für Umzüge und Expansionen zu prüfen.