Die Malta Gaming Authority verhängte 2025 eine Rekordzahl von dreißig Sanktionen gegen lizenzierte Betreiber und erzielte damit eine Gesamtsumme von 162.520 € an Geldbußen. Diese Durchsetzungstätigkeit entspricht einem Rückgang des Gesamtwerts der Sanktionen um 56 % im Vergleich zu den 367.772 €, die im Vorjahr eingetrieben wurden.
Regulatorische Durchsetzung und Lizenzierungstrends
Die Anzahl der Lizenzwiderrufe ging parallel zum Rückgang der Bußgelder zurück, wobei die Aufsichtsbehörde 2025 lediglich zwei Betriebserlaubnisse entzog. Die aktuelle Compliance-Strategie der Behörde legt den Schwerpunkt auf gezielte finanzielle Korrekturen statt auf dauerhafte Lizenzentzüge.Die Anzahl der neuen Lizenzgenehmigungen stieg im selben Zeitraum weiter an. Die Aufsichtsbehörde erteilte neunzehn neue Genehmigungen, von denen zwölf an Business-to-Business-Betreiber gingen. B2B-Anbieter stellten vierundzwanzig der achtunddreißig bei der Behörde eingereichten neuen Anträge.
Historische Daten zeigen acht Lizenzwiderrufe im Jahr 2024 und elf im Jahr 2023, was einen mehrjährigen Rückgang bei endgültigen Sanktionen belegt.